Verjährung bei Fondax Capital Select GmbH & Co. KG (jetzt: FCS Capital Select KG) und Fondax Premium Select GmbH & Co. KG (jetzt: APS Premium Select KG) droht

Anleger, die im Jahr 2007 eine Beitrittserklärung zur Fondax Capital Select GmbH & Co. KG oder Fondax Premium Select GmbH & Co. KG unterzeichnet haben, sollten mögliche Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung schnell prüfen lassen.

Verjährungsfrist von 10 Jahren brachten
Mögliche Schadensersatzansprüche verjähren nämlich innerhalb von 10 Jahren gerechnet vom Abschluss des Vertrages an.
Nach Ablauf der Verjährungsfrist ist eine gerichtliche Geltendmachung nicht mehr erfolgsversprechend.

Lange Laufzeiten
Dies ist umso bedenklicher, weil die Beteiligungsverträge oftmals eine Laufzeit von über 10 Jahren aufweisen. Der Anleger muss daher viele Jahre seine monatlichen Raten bezahlen, kann jedoch unter Umständen nicht mehr erfolgreich seine Schadenersatzansprüche durchsetzen.
Anleger, die eine Überprüfung ihrer Schadensersatzansprüche wünschen, sollten ihre Beitrittserklärung bereithalten. Idealerweise übersenden Sie uns ebenfalls eine kurze Darstellung des Beratungsgespräches.

Anleger der DSS Vermögensverwaltung GmbH & Co. Premium KG: Immer wieder Post aus München

Anleger der DSS Vermögensverwaltung GmbH & Co. Premium KG, die ihre Ratenzahlungen eingestellt haben, bekommen meist über kurz oder lang Mahnungen von der Fondsgesellschaft.
Darin wird zur Zahlung der rückständigen Beteiligungsraten aufgefordert.
In den Schreiben wird dem Anleger eine Frist zur Zahlung gesetzt und auf die Verzugszinsen hingewiesen.

Muss der Anleger zahlen?
Der Mahnung liegt ein Beteiligungsvertrag zu Grunde, wonach monatliche Raten an die Fondsgesellschaft zu zahlen sind. Der Vertragsabschluss liegt meist im Jahr 2007/2008.
Zu unterscheiden sind zwei Fragen:
– Muss der Anleger den Beteiligungsvertrag bis zum Ende der Vertragslaufzeit erfüllen?
– Kann der Anleger Schadensersatz verlangen?

Müssen die Beteiligungsraten gezahlt werden?
Zunächst ist von einem wirksamen Vertrag auszugehen. Jedoch kann die Zahlungspflicht durch Erklärung von Widerruf, Anfechtung oder Kündigung entfallen.
Ob bspw. ein Widerruf erklärt werden kann, hängt davon ab, wie die Widerrufsbelehrung gestaltet war. Eine Anfechtung kann erklärt werden, wenn bei Vertragsabschluss arglistig getäuscht wurde.
Die Frage, welche rechtlichen Schritte unternommen werden können, sollte im Rahmen einer anwaltlichen Beratung geklärt werden.

Kann der Anleger Schadensersatz verlangen?
Auch Schadensersatz kann verlangt werden. Voraussetzung hierfür ist eine fehlerhafte Beratung bei Vertragsabschluss.
Der Schadensersatz wirkt auch in die Vergangenheit: Wird die Gegenseite zu Schadensersatz verurteilt, so müssen die bisher geleisteten Zahlungen dem Anleger erstattet werden.

Sind Fristen zu beachten?
Generell sollte man sich mit einem rechtlichen Vorgehen nicht zu viel Zeit lassen.
Es ist u.a. die Verjährungshöchstfrist von 10 Jahren ab Vertragsabschluss zu beachten.
Bei Verträgen, die im Jahr 2007 abgeschlossen wurden, droht daher die Verjährung von Ansprüchen im Laufe des Jahres 2017.
Bespiel: Vertragsabschluss 10.03.2007 – Verjährung 10.03.2017
Anleger sollten die nahende Verjährungsfrist daher dazu nutzen, ihre Ansprüche überprüfen zu lassen.

Erstberatung: Schnelle Überprüfung der Erfolgsaussichten
Wir stehen hier gerne im Rahmen einer Erstberatung zur Verfügung! Übersenden Sie uns den Beteiligungsvertrag und am besten eine kurze Schilderung des damaligen Vertragsabschlusses.

Gebrauchtwagenhandel

Keine wirksame Verkürzung der gesetzlichen Verjährungsfrist durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des ZdK (Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes) Stand 3/2008
Der Bundesgerichtshof hat sich in einer Entscheidung mit den Anforderungen beschäftigt, die bei einer formularmäßigen Verkürzung von Verjährungsfristen an die Verständlichkeit der Regelung aus Sicht des Verbrauchers (Kunden) zu stellen sind.
Die Klägerin erwarb beim beklagten Autohändler einen gebrauchten Pkw, an dem aufgrund von Produktionsfehlern Korrosionsschäden auftraten. Mit ihrer Klage verlangt sie die Kosten für eine Beseitigung dieser Schäden. Dem Kaufvertrag liegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Beklagten zugrunde, die der „Unverbindlichen Empfehlung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK)“ mit Stand 3/2008 entsprechen. Sie lauten auszugsweise wie folgt: Weiterlesen