Anleger der DSS Vermögensverwaltung GmbH & Co. Premium KG: Immer wieder Post aus München

Anleger der DSS Vermögensverwaltung GmbH & Co. Premium KG, die ihre Ratenzahlungen eingestellt haben, bekommen meist über kurz oder lang Mahnungen von der Fondsgesellschaft.
Darin wird zur Zahlung der rückständigen Beteiligungsraten aufgefordert.
In den Schreiben wird dem Anleger eine Frist zur Zahlung gesetzt und auf die Verzugszinsen hingewiesen.

Muss der Anleger zahlen?
Der Mahnung liegt ein Beteiligungsvertrag zu Grunde, wonach monatliche Raten an die Fondsgesellschaft zu zahlen sind. Der Vertragsabschluss liegt meist im Jahr 2007/2008.
Zu unterscheiden sind zwei Fragen:
- Muss der Anleger den Beteiligungsvertrag bis zum Ende der Vertragslaufzeit erfüllen?
- Kann der Anleger Schadensersatz verlangen?

Müssen die Beteiligungsraten gezahlt werden?
Zunächst ist von einem wirksamen Vertrag auszugehen. Jedoch kann die Zahlungspflicht durch Erklärung von Widerruf, Anfechtung oder Kündigung entfallen.
Ob bspw. ein Widerruf erklärt werden kann, hängt davon ab, wie die Widerrufsbelehrung gestaltet war. Eine Anfechtung kann erklärt werden, wenn bei Vertragsabschluss arglistig getäuscht wurde.
Die Frage, welche rechtlichen Schritte unternommen werden können, sollte im Rahmen einer anwaltlichen Beratung geklärt werden.

Kann der Anleger Schadensersatz verlangen?
Auch Schadensersatz kann verlangt werden. Voraussetzung hierfür ist eine fehlerhafte Beratung bei Vertragsabschluss.
Der Schadensersatz wirkt auch in die Vergangenheit: Wird die Gegenseite zu Schadensersatz verurteilt, so müssen die bisher geleisteten Zahlungen dem Anleger erstattet werden.

Sind Fristen zu beachten?
Generell sollte man sich mit einem rechtlichen Vorgehen nicht zu viel Zeit lassen.
Es ist u.a. die Verjährungshöchstfrist von 10 Jahren ab Vertragsabschluss zu beachten.
Bei Verträgen, die im Jahr 2007 abgeschlossen wurden, droht daher die Verjährung von Ansprüchen im Laufe des Jahres 2017.
Bespiel: Vertragsabschluss 10.03.2007 – Verjährung 10.03.2017
Anleger sollten die nahende Verjährungsfrist daher dazu nutzen, ihre Ansprüche überprüfen zu lassen.

Erstberatung: Schnelle Überprüfung der Erfolgsaussichten
Wir stehen hier gerne im Rahmen einer Erstberatung zur Verfügung! Übersenden Sie uns den Beteiligungsvertrag und am besten eine kurze Schilderung des damaligen Vertragsabschlusses.

Barba & Partner Rechtsanwälte eröffnet neue Niederlassung in Rom

Deutsch-Italienische Wirtschaftsrechtskanzlei

Rosenheim, 01. September 2014 – Die auf den deutsch-italienischen Geschäftsverkehr spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Barba & Partner Rechtsanwälte mit Hauptsitz in Rosenheim ist nunmehr auch mit einer Zweigstelle im Herzen Roms vertreten.

Mit der neuen Zweigstelle baut Barba & Partner weiter seine Präsenz in Italien aus. Nachdem die Kanzlei bereits seit 2009 in Mailand, dem italienischen Wirtschaftszentrum, mit einer Zweigstelle vertreten ist, soll nunmehr auch in der Hauptstadt Italiens eine Vertretung Mittel- und Süditalien besser erschließen. Rom ist seit dem Zweiten Weltkrieg der dynamischste Wirtschaftsstandort in Italien. Neben der Dienstleistungsbranche werden am Industriestandort Rom vor allem Textilien, Nahrungsmittel, pharmazeutische Produkte, Maschinen, Papier- und Metallwaren produziert. „Auch wenn es Italien derzeit wirtschaftlich sicherlich nicht gut geht, so glauben wir daran, dass die italienische Wirtschaft sich in einigen Jahren wieder erholen wird. Dann wollen wir für unsere deutschen Mandanten vor Ort sein“, so Andrea Barba, Gründungspartnerin der Kanzlei.

Barba & Partner Rechtsanwälte wurde 2006 von Salvatore und Andrea Barba in Rosenheim, einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas, gegründet. 2007 folgte ein zweites Büro in München, um den gesamten süddeutschen Wirtschaftsraum zu erschließen. Schon 2009 wurde in Mailand eine weitere Zweigstelle gegründet, um so dem italienischen Markt vor Ort eine kompetente Beratung im „Doing Business in Germany“ zu bieten.

Im Jahr 2012 entschlossen sich die Partner eine weitere Zweigstelle in Berlin zu eröffnen. „Die Eröffnung einer Zweigniederlassung in der deutschen Hauptstadt war für unser Unternehmen aufgrund der Bedeutung und der Wirtschaftsdynamik Berlins interessant. Die Nähe zur Politik sowie zu den italienischen politischen Institutionen, wie die Italienische Botschaft sowie das Italienische Institut für Außenhandel (ICE), geben dem Berliner Büro von Barba & Partner eine besondere Bedeutung“, so Rechtsanwalt Salvatore Barba.

Vor diesem Hintergrund war es als deutsch-italienische Wirtschaftsrechtskanzlei nur konsequent, auch in der italienischen Hauptstadt eine Zweigniederlassung zu eröffnen. „Es freut uns außerordentlich, dass wir nach 11 Jahren Anwaltstätigkeit eigenständig am deutschen und italienischen Markt Fuß fassen konnten“, so Salvatore Barba.